Hier finden Sie das von der Schulkonferenz am 22.09.2020 beschlossene Konzept zum Lernen auf Distanz.

Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Pandemie und der sich stetig verändernden Rahmenbedingungen sind situationsabhängige Veränderungen und Weiterentwicklungen immer vorbehalten.

zur aktualisierten Fassung (Version 1.1)

Konzept zum Lernen auf Distanz (Version 1.0)

  • Vorbemerkungen

Im Rahmen der durch die Corona-Pandemie bedingten Schulschließung im 2. Halbjahr des Schuljahres 2019/2020 wurden die Schüler*innen an der Sekundarschule Leichlingen im Lernen auf Distanz unterrichtet. Da nicht auszuschließen ist, dass diese Lernform auch weiterhin Anwendung finden wird, ist es erforderlich, Distanzunterricht für die Zukunft verbindlich zu konkretisieren. Dazu gehört auch, dass der Umgang mit Office 365 für die Schüler*innen und Lehrerkräfte zunehmend selbstverständlicher in das Lernen und Arbeiten integriert wird. Die Einbeziehung digitaler Arbeits- und Kommunikationsformen unterliegt dabei den gegebenen technischen Voraussetzungen sowie den Medienkompetenzen der Lehrenden und Lernenden. Ziel ist es, dass digitales Arbeiten und Kommunizieren grundsätzlich sowohl im Präsenz- als auch im Distanzunterricht zunehmend selbstverständlicher werden und beide Organisationsformen möglichst lernförderlich miteinander verknüpft werden. [1]

  • Grundsätzliches

Unter „Distanzunterricht“ ist das von den Lehrkräften begleitete Lernen auf der Grundlage der geltenden Unterrichtsvorgaben[2] zu verstehen, bei dem die Lehrkraft und die Lernenden räumlich voneinander getrennt sind. Entscheidend dabei ist, dass die Kommunikation zwischen Lehrkraft und Schüler*in indirekt, d.h. medial gestützt erfolgt. Darunter sind sowohl analoge, als auch digitale Kommunikationswege zu verstehen. Distanzunterricht gilt als dem Präsenzunterricht gleichwertig und ist im Bedarfsfall zu ermöglichen. Abhängig vom Ausmaß der unter 3. skizzierten Szenarien werden die Lernangebote binnen einer Woche in Form von Lernen auf Distanz eingerichtet und dann gemäß Stundenplan weiter bereitgestellt. Die Schüler*innen sind zur Teilnahme am Distanzunterricht im gleichen Maße wie am Präsenzunterricht verpflichtet. Rechtliche Grundlage für die Organisation und inhaltliche Gestaltung von Lernen auf Distanz sind durch folgende Gesetze, Verordnungen und Schriften gegeben:

  • § 29 SchulG (zu Unterrichtsvorgaben)
  • § 48 SchulG (zu Leistungsbewertung, Prüfungen, …)
  • APO SI (zu Leistungsbewertung, Prüfungen, …)
  • Zweite Verordnung zur befristeten Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen gemäß § 52 SchulG (angepasste Verfahren zu Leistungsmessung, Leistungsbewertung, Versetzung… bedingt durch vergangene und ggf. noch mögliche Lernszenarien auf Distanz)
  • Kernlehrpläne NRW (zu Unterrichtsvorgaben)
  • Vorgehensweise im Fall von Distanzunterricht

So lange ein Unterrichtsbetrieb in Form von Präsenzunterricht möglich ist, wird unter Wahrung der geltenden Hygienemaßnahmen der Unterricht so nah wie möglich am Regelunterricht vor der Pandemie angelehnt. Dabei bieten die Lehrkräfte der Sekundarschule im Unterricht den technischen Gegebenheiten entsprechend vielfältige digitale Lern-, Arbeits- und Kommunikationsformen an. Den Schüler*innen soll dadurch möglichst umfänglich die Gelegenheit gegeben werden, das Arbeiten mit den unterschiedlichen Office365-Anwendungen einzuüben und zu vertiefen. Die zunehmende Medienkompetenz erleichtert es den Schüler*innen in möglichen Phasen von Distanzlernen erfolgreich zusammenzuarbeiten, zu lernen und mit den Lehrkräften und Mitschüler*innen digital zu kommunizieren. 

Der vorliegende Konzeptentwurf berücksichtigt darüber hinaus für das Lernen auf Distanz folgende Szenarien:

  • Einzelne Schüler*innen werden auf Distanz unterrichtet/ einzelne Lehrkräfte unterrichten auf Distanz
  • Einzelne Klassen, Kurse werden auf Distanz unterrichtet/ mehrere Lehrkräfte unterrichten auf Distanz
  • Die gesamte Schule befindet sich im Distanzunterricht

Zu I:

Sollten einzelne Schüler*innen aus Gründen des Infektionsschutzes nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können, oder seitens der Gesundheitsbehörde Quarantäneauflagen gegen einzelne Schüler*innen ausgesprochen werden, wird für die betreffenden Schüler*innen von ihren Fachlehrkräften Unterricht auf Distanz eingerichtet. Schüler*innen und Lehrkräfte verständigen sich dabei über ihre Kommunikationsformen und -wege. Zusätzlich zum bereitgestellten Arbeitsmaterial erhalten die Schüler*innen einen Erwartungshorizont, der Auskunft über die Aufgaben, Lernziele, Abgabefristen und Formen der Leistungsüberprüfung und Leistungsrückmeldung gibt. Die Schule hält hierfür ein einheitliches Formblatt bereit. Dem Klassenleitungsteam kommt hierbei die Aufgabe zu, die Fachlehrkräfte entsprechend zeitnah über einen Quarantänefall zu informiere und bei Bedarf den Kontakt zu den Erziehungsberechtigten aufrecht zu erhalten.

Tritt der Fall ein, dass einzelne Lehrkräfte aus den o.g. Gründen keinen Präsenzunterricht erteilen können, greift zunächst das Vertretungskonzept der Sekundarschule Leichlingen. Für den Fall, dass die hierfür notwendigen personellen Ressourcen erschöpft sind, wird der Fachunterricht für die betroffenen Lerngruppen/ Klassen in Form von Distanzunterricht erteilt. Auch hier gilt, dass die Lehrkraft sich mit den Klassen/ Lerngruppen über Kommunikationsformen verständigt und zu den gestellten Aufgaben den Erwartungshorizont in schriftlicher Form bereitstellt.

 Zu II:

Im Fall von Quarantänemaßnahmen, die sich auf ganze Klassen, Lerngruppen erstrecken, wird von den Fachlehrkräften möglichst zeitnah, längstens innerhalb einer Woche das Lernen auf Distanz eingerichtet. Insbesondere bei diesen größeren Quarantäneszenarien sind die Arbeitsmaterialien und die Kommunikation weitgehend über Offic365 anzulegen. Für Lehrkräfte und Schüler*innen bietet die App Teams die Möglichkeit, auf vielfältigen, digitalen Wegen synchron und asynchron in 1:1-Situationen oder in Kleingruppen und ggf. auch mit ganzen Lerngruppen zu kommunizieren. Zudem ermöglicht sie die Zusammenarbeit der Schüler*innen an Projekten und Aufgaben. Auch hier gilt, dass den Schüler*innen mit den Aufgaben ein aussagekräftiger Erwartungshorizont bereitgestellt wird, so dass größtmögliche Transparenz auch in Bezug auf die Leistungsmessung und Leistungsbewertung gewährleistet wird.

Im hier aufgezeigten Quarantänefall ist davon auszugehen, dass auch eine größere Anzahl von Lehrkräften unter Quarantäne gestellt sein wird. Sollte dadurch ein Präsenzunterricht mit den in der Schule verbleibenden Lehrkräften nicht mehr möglich sein, behält sich die Sekundarschule Leichlingen vor, weitere Klassen, Lerngruppen oder Jahrgangsstufen im Distanzlernen zu unterrichten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass Präsenz- und Distanzunterricht auch innerhalb einer Lerngruppe/ Klasse von verschiedenen Lehrkräften erteilt wird.

Zu III:

Falls die gesamte Schule auf Grund von Quarantänemaßnahmen geschlossen werden muss, wird der Unterricht in Form von Distanzlernen erteilt. Die Bereitstellung von Arbeitsmaterialien und die Kommunikation zwischen Lehrkräften und Schüler*innen erfolgt in diesem Fall nahezu ausschließlich digital und über Office365.

  • Standards für Aufgaben im Distanzunterricht

Das Schulministerium gibt vor, dass Präsenz- und Distanzunterricht im Umfang gleichwertig zu betrachten sind. Deshalb werden die Aufgaben so angelegt, dass die Bearbeitungsdauer von Aufgaben im Distanzlernen in etwa der im Präsenzunterricht entspricht. Für die Sekundarschule Leichlingen bedeutet dies, dass die Aufgabe/n für eine Unterrichtsstunde etwa 90 Minuten in Anspruch nehmen soll/en. Dabei ist es durchaus auch möglich, mehrere Unterrichtsstunden in eine größere Einheit zusammenzufassen. Die Lehrkraft macht dies entsprechend im Erwartungshorizont kenntlich.

Bereitstellung der Aufgaben  

Die Fachlehrkräfte erstellen die Aufgaben gemäß dem Stundenplan. Sie stehen den Schüler*innen spätestens am jeweiligen Unterrichtstag zur vorgesehenen Unterrichtszeit zur Bearbeitung bereit. Zur Entlastung der Lehrkräfte ist auch in Phasen des Distanzunterrichts eine Arbeitsaufteilung nach Jahrgangsstufen/Kursen innerhalb der jeweiligen Fachgruppe erwünscht. 

Dokumentation der Arbeitsaufträge

Die Arbeitsaufträge werden in einer Dokumentationstabelle (Erwartungshorizont) schriftlich den jeweiligen Schüler*innen, Klassen oder Lerngruppen zur Verfügung gestellt. Neben den konkreten Arbeitsaufträgen werden darin (Teil-)Lernziele, abzugebende Arbeitsergebnisse, Abgabefristen, Kriterien und Formen der Leistungsüberprüfung und die Kommunikationswege festgehalten.

Abgabe und Rückmeldung

Die Abgabe und Rückmeldung erfolgen in der Regel über Teams. Das Kursnotizbuch bietet die Möglichkeit u.a. Aufgaben bereitzustellen, Arbeitsergebnisse zu erstellen (als Foto, Sprachaufnahme, Präsentation, usw.) oder die Arbeitsergebnisse per Foto hochzuladen. Sollten die Lernenden nicht über die App Teams verfügen, erfolgt die Rückmeldung per E-Mail. Der genaue Abgabetermin wird in der Dokumentationstabelle notiert.  

5. Lernerfolgsüberprüfung

Anders als im vergangenen Schuljahr gilt für dieses Schuljahr, dass Unterricht auf Distanz wie der Präsenzunterricht einer Progression folgt. Das bedeutet, dass neue Inhalte und zu erwerbende Kompetenzen auch in Phasen des Distanzlernens vermittelt, eingeübt und vertieft werden müssen. Darüber hinaus unterliegen sie der Leistungsbewertung. (Benotung). Dabei gilt, dass nicht alle für Präsenzunterricht geeignete Formen auf den Distanzunterricht übertragbar sind. Die Frage der Eigenständigkeit einer Leistung steht in Abhängigkeit zum Grad der häuslichen Unterstützung. Ergänzend zur Bewertung eines Lernproduktes werden die Lehrkräfte der Sekundarschule Leichlingen ggf. Gespräche mit den Lernenden über eingeschlagene Lernwege und den Entstehungsprozess des Produktes führen. Dabei werden auch die häuslichen Rahmenbedingungen für die Leistungserbringung berücksichtigt, etwa die Verfügbarkeit eines ruhigen Arbeitsplatzes.

Klassenarbeiten finden in der Regel im Präsenzunterricht statt. Auch Schüler*innen, die auf Grund des Infektionsschutzes nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können, sind zur Teilnahme daran verpflichtet. Je nach Voraussetzungen finden schriftliche Leistungsüberprüfungen ggf. vor Ort in der Schule in „geschützter Präsenz“ statt oder im Fall von Quarantäne zu Hause je nach Möglichkeit digital und/ oder analog. Dabei kommen neben den üblichen Formen von Klassenarbeiten auch alternative Formen zum Einsatz, etwa mündliche oder praktische Prüfungen, Portfolios und andere Formen der Lerndokumentation, Präsentationen, kritische Auseinandersetzung mit Rechercheergebnissen, u.v.m. Wie bei herkömmlichen Klassenarbeiten auch, erhalten die Schüler*innen von den Fachlehrkräften mit der Beurteilung eine kompetenzorientierte Rückmeldung mit Anregungen zur Weiterarbeit bzw. Förderung.

Grundsätzlich gilt, dass mit Erteilen der Aufgaben auch Transparenz über die Lernziele, die zu erbringenden Ergebnisse und die Fristen gegeben ist. Die Lehrkräfte der Sekundarschule Leichlingen geben auch in Phasen von Distanzlernen den Schüler*innen und deren Eltern Feedback zum jeweiligen Leistungsstand und bieten weitere Fördermöglichkeiten an.  Insbesondere das Feedback zum Lern- und Leistungsstand bedarf der Wahrung des Datenschutzes. Die Lehrkräfte der Sekundarschule wählen hierzu ggf. analoge synchrone oder auch asynchrone Kommunikationsformen. 

 

6. Standards für die Kommunikation

Die Lehrer*innen der Sekundarschule Leichlingen stehen in Phasen des Distanzunterrichts auf den üblichen Kommunikationswegen[3] während ihrer Dienstzeit den Schüler*innen und deren Eltern zur Verfügung. Darüber hinaus bietet Teams eine unkomplizierte Möglichkeit mit den Schüler*innen über Fragen beispielsweise zu Unterrichtsinhalten, Lernwegen, Lernstrategien oder zu Zwecken der Ergebnispräsentation in Kontakt zu treten. Auch die Zusammenarbeit in Kleingruppen oder Plenumsphasen etwa zur Ergebnissicherung einer Lerneinheit ist über Teams möglich. Eine respektvolle Sprache und ein dem Unterricht angemessener Umgangston sind unerlässlich. Regeln zur digitalen Kommunikation werden derzeit in der Schule erarbeitet, anschließend in den schulischen Gremien besprochen, verabschiedet und abschließend hier eingepflegt.

7. Aufgaben für die Fachkonferenzen

Zur Vorbereitung auf möglicherweise größere Quarantänemaßnahmen an der Sekundarschule Leichlingen überprüfen die Fachgruppen die geplanten Unterrichtsvorhaben auf Durchführbarkeit in Phasen des Distanzlernens. In die Planung von Lernszenarien auf Distanz beziehen die Fachlehrkräfte die heterogenen Lern- und Arbeitsvoraussetzungen im häuslichen Umfeld der Schüler*innen mit ein. Um die Belastung durch doppelte Unterrichtvorbereitungen für Präsenz- und Distanzunterricht so gering wie möglich zu halten, arbeiten die Fachkolleg*innen (wie sonst auch) im Team. Damit digitales Lernen und Arbeiten so vielfältig wie möglich gestaltet wird, bieten die Lehrkräfte in ihrem Unterricht für das jeweilige Fach besonders geeignete digitale Tools, Apps, Lernwege, Recherchen… an. In den Fachgruppen findet hierzu ein kritischer Austausch statt. Zudem wird im laufenden Schuljahr in den Fachgruppen die Verzahnung von Präsenz- und Distanzunterricht in den Blick genommen.

 

8. Sonderpädagogische Unterstützung

Die Sekundarschule Leichlingen ist eine Schule für alle Kinder. Das bedeutet, dass die Arbeit mit digitalen Medien und mit Office365 für alle Schüler*innen ermöglicht werden muss, um beispielsweise im Quarantänefall weiterhin lernen und arbeiten zu können. Die Lehrkräfte des Teams Sonderpädagogik und die Fachkraft des multiprofessionellen Teams prüfen insbesondere die Möglichkeiten der Förderung von Medienkompetenz für ihre Schüler*innen. Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Fachlehrkräfte auch bezüglich des Einsatzes digitaler Lern-, Arbeits- und Kommunikationsformen im Distanzunterricht der Schüler*innen mit besonderem Unterstützungsbedarf zu beraten. In Phasen von Distanzunterricht stellen sie gemäß ihres Geschäftsverteilungsplanes für ihre Schüler*innen Aufgaben bereit und sind die festen Ansprechpartner für die Schüler*innen und deren Erziehungsberechtigte.

9. Fortbildungen

Das Kollegium der Sekundarschule Leichlingen hat für den Beginn des Schuljahres 2020/2021 zunächst den Fortbildungsschwerpunkt auf die Nutzung und Anwendung von Office365 im Unterricht gelegt. Ziel dieser schulinternen Fortbildung ist es, schnellstmöglich eine gemeinsame Basis zu schaffen, die es allen Lehrkräften ermöglicht, einerseits einen zunehmend medienbasierten Fachunterricht zu bieten und andererseits in Fällen von Distanzunterricht kurzfristig Aufgaben und Lernarrangements auf Distanz digital zu gestalten. Die Kenntnis über und eine erste Erprobung in synchroner digitaler Kommunikation mit den Schüler*innen sind ebenfalls Bestandteil dieser Fortbildung.


Die Schüler*innen werden, wie oben dargelegt, seit Beginn des Schuljahres 2020/2021 sukzessive in den Fachunterrichten in der Nutzung und Anwendung der verschiedenen Office-Tools geschult. Dabei werden immer wieder Szenarien des Distanzlernens antizipiert, um im Ernstfall möglichst unkompliziert auf digitalem Weg zu lernen und zu arbeiten. Die Lehrkräfte berücksichtigen dabei auch die unterschiedlichen technischen Voraussetzungen der Schüler*innen. Sie zeigen Möglichkeiten auf, wie selbst mit geringer digitaler Ausstattung (nur das eigene Smartphone) Aufgaben und Informationen abgerufen und analoge Arbeitsergebnisse der Schüler*innen digital versendet werden können. 

Derzeit werden erste Ideen entwickelt, wie eine mögliche Einbeziehung der Eltern in die Organisation und Abläufe im Lernen auf Distanz unter Nutzung von Office365 erfolgen kann. Es erscheint sinnvoll, auch für die Erziehungsberechtigten Grundlagen zu schaffen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, dem Lernen und Arbeiten ihres Kindes in Phasen des Distanzunterrichts folgen zu können. Die Schulwerkstatt der Sekundarschule Leichlingen erscheint für die Planung und ggf. auch Durchführung einer Elternschulung der passende Ort.

10. Zusätzliches

Die hier dargelegten Vorgehensweisen sind in ihrer Durchführbarkeit sämtlich abhängig von der technischen Ausstattung der Schüler*innen und deren Familien. Zumindest bedarf es eines Smartphones und einer stabilen Internetverbindung, um in Phasen des Distanzunterrichts schulisches Lernen, Arbeiten und Kommunizieren zu ermöglichen. Familien, die nicht über diese technischen Ressourcen verfügen, werden nach den Möglichkeiten der Schule ggf. leihweise mit technischen Geräten ausgestattet, um an den digitalen Unterrichts- und Kommunikationsformen teilhaben zu können. Priorität haben hier wegen der anstehenden Abschlussprüfungen zunächst die Schüler*innen des 10. Jahrgangs.

 

[1] Siehe hierzu die Handreichungen zur lernförderlichen Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht des Landes NRW https://broschüren.nrw/fileadmin/Handreichung_zur_lernfoerderlichen_Verknuepfung/pdf/Handreichung-Distanzunterricht.pdf

[2] Die Unterrichtsvorgaben sind den Kernlehrpläne des Landes NRW in Verbindung mit den konkretisierenden schulinternen Lehrplänen der Sekundarschule Leichlingen zu entnehmen.

[3] Gemeint sind Telefonate, E-Mails oder Briefe. Kommunikation über Messangerdienste wie beispielsweise WhatsApp sind nicht zulässig, da der Datenschutz hier nicht gewährleistet ist.